Weide – Weidenrinde

Eigenschaften

Die Rinde der Weide enthält als wichtigste Inhaltsstoffe Salicin, Flavonoide und Gerbstoffe.
Diese wirken entzündungshemmend, antirheumatisch, fiebersenkend, schmerzstillend und zusammenziehend.

Verwendung

Medizinisch genutzt wird die Rinde der, die im Frühjahr abgeschält wird.
Genutzt wird die Weide hauptsächlich als Tee, es gibt aber auch Tinktur und fertige Präparate, die Weidenrindenextrakte enthalten.

Gesundheit

Wissenschaftlich bestätigt wurde die Wirkung der Weide bei fieberhaften Erkrankungen, rheumatischen Beschwerden und Kopfschmerzen. Auch bei Gicht soll sie sich als hilfreich erwiesen haben. Als Hausmittel wird Weidenrinde auch bei Magen- und Darmbeschwerden genutzt. Das in der Weide enthaltene Salicin ist quasi der „Urahn“ der synthetisch hergestellten Acetylsalicylsäure, die in bekannten Schmerzmitteln enthalten ist. Dieses wandelt sich im Körper zu Salicylsäure um, die die fiebersenkende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung ausmacht. Allerdings sind bei der Verwendung von Weidenrinden-Tee weder die magenreizenden noch die blutverdünnenden Begleiterscheinungen der in fertigen Medikamenten enthaltenen Acetylsalicylsäure zu erwarten.

!!!Vorsicht!!!
Da Weidenrinden-Zubereitungen Blutungen hervorrufen können, dürfen Schwangere ihn nicht trinken.

Zubereitung

Bei rheumatischen Erkrankungen können täglich 2 Tassen Weidenrinden-Tee getrunken werden.
Für die Zubereitung wird 1 Teelöffel klein geschnittener Rinde in einen Topf gegeben und mit 1 Tasse kaltem Wasser übergossen und kurz zum Kochen gebracht. Nun muss der Aufguss noch 5 Minuten ziehen, bevor abgeseiht wird.

Alternativ kann man auch 1 Teelöffel Rinde mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen,
der dann 20 Minuten ziehen soll.

Getrocknete Weidenrinde

Getrocknete Weidenrinde

Die Daten wurden aus verschiedenen Quellen zusammen getragen. Ich übernehme keine Haftung für die Richtigkeit der Daten. 

 

Links

→ Neues Deutschland „Wundermolekül mit Nebenwirkung“

Kommentar verfassen